Am Mittwoch, den 20.02.2013 besuchte eine Gruppe von acht Modelleisenbahnern des MEC Neustadt den NIEMEC in seinen Clubräumen. Die Modelleisenbahnfreunde aus Neustadt wollten sich über die Modellbäume und deren Herstellung informieren. Auch die von unseren Clubmitgliedern entwickelte geräuscharme Verlegung der Modellgleise auf Modulen und Anlagenteilen  wollte man ansehen und „anhören“. Schließlich interessierte das gänzliche andere Konzept der NIEMEC- Modellbahnanlage.

Bei den Modellbäumen, die beim NIEMEC als Muster stehen, entwickelten sich sofort interessante Gespräche.

Es wurden viele Fragen gestellt über die Herstellung, das Material und die Gestaltung usw.Es wurden verschiedene Bautechniken besprochen. Unser „grüner Finger“ (G. Cremer) im Verein hatte viele Fragen zu beantworten.

Die Vermeidung von Fremdgeräuschen auf den Fahrstrecken der Modellbahn ist für den MEC Neustadt ein wichtiges Thema. Bisher wurden die Gleise mit einem Bettungskörper auf dem Modul fest verlegt. Dies hat den gravierenden Nachteil, dass das Modul (Holzkasten) einen optimalen Resonanzkörper darstellt.Dies ist nicht zu überhören.Der NIEMEC hat nach längeren Versuchen eine Gleisverlegungsart  gefunden,  die diese störenden Nebengeräusche unterbindet.  Im Anlagenraum kam es zu Vorführung.  Ein Personenzug (BR 39, und 7 D-Zugwagen) wurde über die Anlage geschickt. In den unterschiedlichen Gleisverlegungsarten beim NIEMEC, konnte man schnell die unterschiedliche Geräuschentwickelung am Modellbahnkörper erkennen.In den Bereichen, wo die Gleise in der neuen Technik verlegt wurden, wurde ein deutlicher Unterschied in den Laufgeräuschen festgestellt (siehe  www.niemec.de :Projekte / Tipps und Tricks / Eine geräuschlose Fahrbahn für die Modellbahn?)

Der MEC Neustadt hat bei seinem Anlagenthema das klassisches Konzept  einer zweigleisen Hauptbahn mit abzweigender Nebenbahn gewählt. Es besteht ein Kreisverkehr in Modulbauweise mit einer konstanten Gleishöhe über Fußbodenoberkante.

Das Konzept des NIEMEC ist eine eingleisige Hauptbahn mit abzweigender Nebenbahn im Punkt zu Punktverkehr über eine Spitzkehre. Die Anlage ist stationär mit unterschiedlichen Höhen und Steigungen.

 

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Da diese beiden Konzepte sich grundsätzlich unterscheiden, gab es viel Gesprächsbedarf.  Die Themen waren in fast alles Gebieten angesiedelt.Landschaftsbau,  Carsystem,  Weichenantriebe (Servos),  Materialien zum Modellbau, LED-Beleuchtung der Anlage.


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Es wurde viel gefachsimpelt und ausgetauscht. Zum Abschluss wurde ein kleiner Rundgang über das Gelände der Firma Wiebe gemacht, um dort die Gleisbaufahrzeuge zu sehen.

Nach ca. zweieinhalb Stunden endete der Besuch, mit dem Vorhaben, dies zu wiederholen und den Kontakt zu pflegen

                                                                                                                                             HMH